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ab jetzt verfügbar.


Wenn Zinsen zur Nebensache werden…

16 Juni 2010 11:41

Elliott Wave zeigt den Weg beim NASDAQ

"Wie bei einem Eisberg sieht man auch bei Griechenlands Verschuldung lediglich die Spitze. Die viel größere Gefahr lauert aber unter der Oberfläche", sagte Raffelhüschen (* 7. Oktober 1957 in Niebüll) ist Professor für Finanzwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau.) ... gegenüber WELT KOMPAKT.

Die sichtbare Schuldenlast von Griechenland beträgt aktuell 115 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und  liegt erheblich über den im EU-Stabilitätsvertrag als Höchstgrenze angegebenen Wert von 60 Prozent. Raffelhüschen hat die im Sozialsystem und im Beamtenapparat steckenden Zukunftslasten untersucht. Die Staatsverschuldung summiert sich demnach auf 717 Prozent des BIP.

Am Donnerstag den 10.Juni 2010 hat die Europäische Zentralbank durch ihren Präsidenten Trichet den Leitzins in Höhe von 1 % für angemessen erklärt. Spekulationen über eine weitere Senkung werden somit hinfällig. Da in demselben Zeitraum aus aller Welt positive Nachrichten Europa erreichen, gewinnen auch hier die Konjunkturoptimisten wieder an Boden, was einen leichten Zinsanstieg zur Folge hatte.

Ein wichtiges Thema bei allen Entscheidungen ist nach wie vor die Schuldenkrise in Europa. Daher stand am Donnerstag nicht der Leitzins im Mittelpunkt der EZB, sondern das im Mai gestartete und höchst umstrittene Programm zum Ankauf von Staatsanleihen unabhängig eines guten Ratings. Das von der EZB verteidigte Programm ist sehr umstritten, da es zu hierzu keine Details, keine Volumenobergrenze und auch kein Enddatum gibt. Bekannt ist nur, dass die EZB Anleihen im Gegenwert von 40,5 Mrd. Euro in den ersten 4 Wochen des Programms gekauft hat. Die Anleihen stammen zu größten Teil aus den Problemländern wie Griechenland und Portugal.

Trichet betrachtet diese Maßnahmen trotz des Rettungsschirmes als angemessen. Der Geldmarkt funktioniere noch nicht perfekt und Banken würden ihr überschüssiges Geld lieber bei der EZB hinterlegen, als es anderen Banken zu leihen. Die Refinanzierungsgeschäfte sollen in den kommenden 3 Monaten locker gehalten werden, so dass sich Banken bis zum Ende des Jahres mit Geld eindecken können, sollten sie keine Gelder von anderen Banken erhalten.

Um einer Inflation vorzubeugen, werde die EZB die überschüssige Liquidität aus dem Markt absaugen.

Kommentar:  

Stellen Sie sich vor, dass sie einen Korb mit 27 Äpfeln besitzen  und drei von diesen Äpfeln sind zum großen Teil verdorben.  Was wird mit den anderen geschehen, wenn sie diese Äpfel nicht entfernen?

Alle 27 Äpfel verlieren alle ihren Wert und landen letztendlich auf dem Misthaufen.

Geld ist ein Schleier gedeckt durch die Gütermenge. Nicht das Geld ist die Grundlage unserer Wirtschaft, sondern die Gütermenge. Sie zeigt unsere Leistung. In diesem Licht betrachtet, kann ich  Herrn Axel Weber, Präsident der Bundesbank, mit allen Kräften unterstützen, der sich gegen den Ankauf der minderwertigen Papiere ausspricht.  Die Banken haben die Anleihen gekauft, um Gewinne zu machen.  Jetzt ist ihr Wert dramatisch gefallen, niemand will sie, also werden sie über den Umweg der EZB dem Steuerzahler auf das Auge gedrückt.   Die EZB kauft mit aus dem Nichts geschaffenem Geld (die Zauberhut Methode)  Anleihen von Staaten,  die vor dem Bankrott stehen. 

Sicherlich muss den einzelnen Menschen in den schwachen Ländern  humanitäre Hilfe angeboten werden.  Eine Krise kann nicht mit den Mitteln gelöst werden, durch die sie entstanden ist. Diese Krise ist durch Kredite entstanden, sie lässt sich nicht mit weiteren Krediten lösen.

Oder einfacher gesagt: Wenn wir ein Loch im Eimer entdeckt haben, müssen wir das Loch stopfen. Wenn wir weiterhin Wasser in den beschädigten Eimer hineingießen, wird das Loch nur größer.

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