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HRE: Eine finanzielle Großbaustelle – oder ein Fass ohne Boden...

17 September 2010 12:03

2009 erhielt der jetzt verstaatlichte Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) eine milliardenschwere Hilfe von Ihnen und von mir, dem deutschen Steuerzahler. Eine Pleite der HRE hätte damals den gesamten Finanzsektor getroffen, da deutsche Banken Ihre Kredite oft über Pfandbriefe refinanzieren. Seit dem ist die HRE die wohl teuerste Großbaustelle des deutschen Steuerzahlers,… Entschuldigung des Bundes.

Um sich von den Altlasten, den sogenannten toxischen Papieren zu trennen und somit von den selbst verursachten Altlasten zu befreien, möchte die HRE in den kommenden Monaten fast die Hälfte Ihrer Geschäfte in eine „Bad Bank“ ausgliedern. Ziel ist es, noch in diesem Jahr 180 Milliarden bis 185 Milliarden an unerwünschten Papieren auszugliedern und als Deutsche Pfandbriefbank (pdd) unbelastet einen Neustart zu wagen.

Leider benötigt die HRE für die Ausgliederung in eine „Bad Bank“ nochmals staatliche Unterstützung. 40 Milliarden Euro werden von dem Steuerzahler als Bürgschaft zur „Geburtshilfe“ gefordert. Die neue Bürgschaft soll auf 3 Monate begrenzt werden.

Bislang bürgen Sie und ich als Steuerzahler mit bereits 102 Milliarden Euro für die HRE, jetzt werden plötzlich und unerwartet neue 40 Milliarden Euro fällig.

Die Gründe für den hohen Garantiebedarf der „alten“ HRE ist ihr riskantes, sehr auf Profit ausgelegtes Geschäftsmodell. Das alte Geschäftsmodell nahm kurzfristige Gelder bei anderen Banken auf, um damit zu höheren Zinssätzen in lang laufende Immobilienkredite oder Staatsanleihen zu investieren. Durch die Finanzkrise verloren diese Anlagen jedoch drastisch an Wert und die HRE verfügte nicht über genügend eigene Sicherheiten, um die eigenen Kredite zu bedienen, bzw. neue zu bekommen. Als Sicherheit bürgen nun die Steuerzahler für den gesamten kurzfristigen Kreditbedarf der HRE.

Bis Ende dieses Monats ist vorgesehen, dass die HRE mehr als die Hälfte ihrer unerwünschten Papiere im Umfang von 210 Milliarden Euro an eine „Bad Bank“ ausgliedert. Die „Bad Bank“ ist eine Art Abwicklungsanstalt unter dem Namen FMS-Wertmanagement. Sie ist eine Anstalt öffentlichen Rechts und damit nicht an die Regeln zur Bilanzierung von Banken gebunden. Als staatlicher Betrieb kann die FMS-Wertmanagement das benötigte Kapitel um die HRE Altlasten zu kaufen, zu den gleichen Bedingungen wie der Bund aufnehmen und ein Wertverlust der Papiere muss nicht mit Eigenkapital ausgeglichen werden. Die Anleihen können stattdessen bis zum Ende der Laufzeit gehalten werden. Sollten die Schuldner dieser Papiere dann weder die Zinsen noch die Tilgung bezahlen können, werden die Verluste erst dann zu Lasten der Steuerzahler – dann unserer Kinder - abgeschrieben.

Die neue Bürgschaft der Steuerzahler wird benötigt, um drohende Liquiditätsengpässe bei der Ausgliederung der Risikopapiere und nicht benötigter Geschäftsteilen zu verhindern.

Eine Entscheidung über die neuen Milliarden Hilfen soll kurzfristig von der EU-Kommission getroffen werden.

In der Politik löste die neue Forderung einer Bürgschaft eine heftige Debatte aus.

Kommentar:

Im Januar 2008 meldeten die Medien:  „Hypo Real Estate Subprime Opfer im DAX“. Es stellt sich die Frage ob sie das Opfer oder der Täter ist.

Subprime Immobilienkredite wurden zu scheinbar günstigen Bedingungen an amerikanische Familien gegeben, die über eine geringe Bonität verfügten (finanziell schwach gestellte Menschen).  Von 2004 bis 2007 wurden die Zinsen von der FED  von 1 Prozent bis 5,5 Prozent erhöht.  Monate vor dem Zusammenbruch der Immobilienblase wurden die Zinsen kräftig erhöht. Viele amerikanische Familien konnten Tilgung und Zinsen nicht mehr zahlen.  Man muss wissen, dass die FED ein privates Bankenkartell ist und die Zinsen nach ihrem Ermessen erhöhen kann. Das Kreditvolumen der  Subprime Kredite war so stark ausgedehnt, dass der Markt kollabierte. Viele Familien verloren ihr Heim.

Die Hypo Real Estate wollte an dem  erhöhten Zinsniveau der Subprime Kredite zu Lasten der finanziell schwachen Hausbesitzer verdienen.  Die HRE ein Opfer?? Der Schuss ging nach hinten los. Die Kredite wurden wertlos. Die Hypo Real Estate stand vor dem Bankrott.

Nun sollte man denken, dass das private Unternehmen, die mit der Schwäche armer Menschen Geld machen will, für den angerichteten Schaden selbst verantwortlich ist. Das Verhalten der HRE wird von der Regierung prämiert und finanziert. Es wurden 100 Milliarden Euro in Form von Bürgschaften zur Verfügung gestellt, damit die Hypo Real Estate ihre Geschäftspolitik weiter betreiben kann.

Die gesamten Steuereinnahmen des Bundes für das Jahr 2010 werden auf 213 Milliarden geschätzt.  Jetzt sollen die Bürgschaften um weitere 40 Milliarden erhöht werden.  Sollte die Regierung aus den Bürgschaften in die Pflicht genommen werden, müsste sie 65 Prozent der jährlichen Steuereinnahmen an die Gläubiger der Hypo Real Estate zahlen und wäre zahlungsunfähig, wenn es da nicht Banken gäbe, die aus dem Nichts mit staatlicher Erlaubnis Geld schaffen dürfen.

Das Spiel bleibt dasselbe. Die Bank bedient sich bei den Schwachen der Gesellschaft in den USA. Nachdem sie die Rechnung dafür bekommt und vor dem Bankrott steht, werden die deutschen Familien  durch unsere Regierung für das schändliche Verhalten zur Kasse gebeten.  Wer will noch behaupten, dass unsere Regierung dem Volk dient?

Elliott Wave Analyse für DAX – ein Volltreffer.

Am 14.Sept. 2010 wurde die Trendbestätigung bei 6226 veröffentlicht. Bis zum 16. Sept. wurde die Marke dreimal getestet. Die Marke fast auf den Punkt genau gehalten. Das Tief wurde bei 6228 gehandelt.

Bereits am 14.Sept. sagten wir, dass steigende Kurse bis 6322 (Hoch 6327) entstehen werden, wenn die Marke bei 6226  (Tief = 6228) hält.

Am 14. September bestimmten wir die Form der Kursbewegungen. Diese Prognose ist ebenfalls eingetreten.

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