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Ein Familiendrama wird zum Staatsbankrott

06 Mai 2010 11:53

Es war einmal ein Vater mit zehn Söhnen auf einer einsamen Insel. Es gab keine Verbindung zur großen weiten Welt. Die Söhne gingen verschiedenen Tätigkeiten nach. Paul ernährte die Großfamilie mit Fisch. Mit einem kleinen Boot und einfachen Fanggeräten fuhr jeden Morgen aufs Meer und arbeitete den ganzen Tag. Sebastian züchtete Rinder, fütterte die Tiere jeden Tag, die Kühe wurden täglich zweimal gemolken. Das Feld wurde für zusätzliches Futter bestellt. Er arbeitete Tag für Tag 10 Stunden.

 

Jakob züchtete Schweine und hatte einen ähnlichen Arbeitsaufwand, wie seine Brüder. Johannes hatte eine Tischlerei und sägte, hobelte und hämmert jeden Tag, um die Familie mit Möbeln zu versorgen.

 

Nephi bestellte das Feld mit allerlei Gemüse. Zusätzlich legte er einen großen Garten an, in dem viele verschiedene Früchte wuchsen. Er säte, pflanzte und erntete mit unaufhörlichem Fleiß, um seine große Familie zu ernähren.

 

Alma bestellte die Felder mit Getreide. Mosia baute sich ein Haus, in dem er das Getreide mahlte und Brot buk. Benjamin züchtete Pferde und betrieb eine Schmiede. Lukas pflanzte Bäume, hegte einen Wald, versorgte die Familie mit Brennmaterial und produzierte Papier.

 

Judas und Laman entdeckten Ihre Liebe für eine geistige Tätigkeit.

 

An jedem Donnerstag rief der Vater seine Söhne zu einem Treffen zusammen. Einem Donnerstag forderte der Vater seine Söhne Judas und Laman auf, einen Bericht über ihre Arbeit abzuliefern.

 

Judas stellte seinen Plan voller Begeisterung vor: Wir werden das Papier von Benjamin nehmen und daraus ein Zahlungsmittel herstellen. Wir nennen das Zahlungsmittel Falsimonia. Unsere Brüder klagen häufig, darüber, dass sie hart arbeiten müssen und ihre Betriebe nicht modernisieren können. Wir haben die Lösung für dieses Problem gefunden. Wir versorgen sie mit unserem neuen Zahlungsmittel Falsimonia und versetzen sie in die Lage im Nachbarort größere Boote, bessere Pflüge, stärkere Pferde usw. zu kaufen. Sie könnten etwas von Falsimonia benutzen, um für ihr Alter zu sorgen und Dir einen Teil überlassen, den wir Steuern nennen wollen. Du kannst dann für Straßen, Bildung und Kultur sorgen, außerdem brauchst Du eine Polizei, damit gegen Ungerechtigkeit vorgegangen werden kann.

 

 Wir sind bescheiden und wollen für unsere Dienste nur jährlich 5 Prozent von dem Geld, dass wir an sie verliehen haben. Lieber Vater, wenn Du den Wunsch hast Deinen Söhnen schnell zum Erfolg zu verhelfen, geben wir Dir so viel Falsimonia wie Du möchtest, zu einem Zinssatz von 3,9 Prozent. Du siehst, dass wir Dich sehr lieben, denn du erhältst Sonderkonditionen.  Du könntest damit eine Straße in den Nachbarort bauen.

 

Der Vater willigte ein.

 

Er baute Straßen, große Theater, Schulen, Verwaltungsgebäude, investierte in Recht und sorgte für Ordnung mit einem Heer und der Polizei. Er forderte weiteres Geld für große Feste und beschäftige viele Berater. Seinen übrigen Söhnen kauften Häuser, modernisierte Arbeitsmittel, liehen sich Geld für Luxusgüter und lebten in großem Wohlstand. Am Ende des Jahres verlangte er die Steuern von seinen Söhnen. Sie waren bereits stark verschuldet und mussten die Zinsen und Tilgung an Judas und Laman zahlen.

 

Die baten ihren Vater, Ihnen die Steuern zu erlassen. Der Vater wurde zornig und setzte seine Polizei ein, um die neuen Pflüge und Boote seiner Söhne zu beschlagnahmen. Er wollte sie verkaufen, damit er seine Zinsen an Judas und Laman zahlen konnte.

 

Die Brüder konnte ihre Arbeit nur noch mit einfachen Mitteln ausüben, der Ertrag wurde geringer, die Zinszahlungen führten zur Zahlungsunfähigkeit. Judas und Laman nahmen die Häuser ihrer Brüder in Besitz.

 

Der Vater hingegen wurde weiterhin mit Krediten versorgt,  er zahlte nur die Zinsen. Das Kapital musste er nicht zurückzahlen. Die Kredite wurden endlos verlängert. Der Vater musste ständig die Steuern erhöhen, damit er die Zinsen an die Brüder zahlen konnte. Die Brüder kämpften um ihr Überleben, durch den Einsatz der einfachen Arbeitsmittel wurden ihre Gewinne immer kleiner. Die Steuerlast wurde unerträglich.

 

Judas und Laman bauten sich Prunkpaläste, sie lebten im Überfluss. Natürlich mussten Sie auch Steuern an den Vater zahlen. Weil Judas und Laman dem Vater mit dem Zinssatz entgegen kamen musste sie nur 25 Prozent von ihren Gewinnen abgeben. Die hart arbeitenden Brüder mussten 50 Prozent ihrer Gewinne abgeben.

 

Judas und Laman freuten sich ihres Lebens. Sie mussten kaum arbeiten. Nur einige Formalitäten mussten erledigt werden. Die Polizei des Vaters sorgte dafür, dass die Steuern eingetrieben wurden. Ein großer Teil dieser Steuern mussten vom Vater an Judas und Laman weitergegeben werden. Zusätzlich mussten die Brüder Zinsen an die beiden Banker zahlen.

 

An einem geheimen Platz verhöhnten sie den Vater und ihre Brüder: „Wie konnten unsere Brüder und Vater nur so dumm sein und uns die Macht über den Falsimonia geben, wussten sie denn nicht, dass sie uns damit die Macht über das ganze Land geben und zusätzlich leben wir von ihrer Arbeit, und müssen keinen Handschlag tun.“

 

„Der Vater wird uns sogar mit unserem Geld versorgen, wenn wir einmal große Kreditausfälle haben, weil er von uns abhängig ist, solange wir das Recht haben, soviel Geld herzustellen, wie wir es wollen.“

 

„Der Vater hat uns die Macht in die Hände gegeben. Wie dumm. Warum hat er nicht selbst den Falsimonia herausgeben. Dann müssten die Brüder keine Zinsen zahlen, sie könnten im Wohlstand leben, der Vater würde viel niedrige Steuern benötigen, und trotzdem würde das ganze Land aufblühen und wir könnten nicht auf Kosten unserer Brüder leben, mussten also auch wie sie hart arbeiten.“

 

 

„Viele haben versucht Gold herzustellen, wir haben die Macht mit einfachem Papier erhalten. Hahahaha.“

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